Montage von Mini-Photovoltaik-Anlagen

Mini-PV-Anlagen können an den unterschiedlichsten Orten aufgebaut werden. Balkon, Fassade, Dach oder Garten - mit einem Balkonkraftwerk kannst du deinen eigenen Grünstrom von nahezu überall produzieren. 

Eine Mini-Photovoltaik-Anlage schont nicht nur deinen Geldbeutel, sondern trägt auch zu deinen ganz persönlichen Klimaschutzzielen bei. An welchem Ort du deine steckerfertige Photovoltaik-Anlage am besten anbringst, ist in erster Linie von den Gegebenheiten vor Ort abhängig und sollte daher stets individuell entschieden werden. Üblicherweise gilt, dass deine Solarista mithilfe unserer Installationsanleitung ganz einfach und in Eigenregie installiert werden kann.  

Montagemöglichkeiten für Mini-Solaranlagen

Grundsätzlich kannst du deine Mini-PV-Anlage wirklich fast überall anbringen. Unsere Erfahrung zeigt jedoch, dass sich einige Montageorte besonders gut für dein Balkonkraftwerk eignen: das Balkongeländer, der Balkon- oder Gartenboden, die Fassade, sowie das Dach deines Gartenhauses. Welche Montagemöglichkeit am besten zu dir passt, musst du am Ende selbst entscheiden. Um Abhilfe zu schaffen, wollen wir dir insgesamt fünf Optionen vorstellen. Für alle gekonnten Heimwerker bleibt mit unserer Solarista Basic genug Raum für eigene Kreativität.

Balkongeländer

Frau trinkt Kaffee auf dem Balkon neben ihrer Mini-PV-Anlage

 

Eine Montage am Balkongeländer ist dann möglich und empfohlen, wenn dein Geländer das Gewicht tragen kann und sichergestellt werden kann, dass die PV-Anlage nicht abstürzt. Zudem müssen am Balkongeländer sog. Gitterstreben vorhanden sein, um das Solarmodul zu befestigen (Metallgitterbalkone). Betonbalkone sind nicht geeignet.

 

Balkonboden

Eine kleine Solaranlage auf dem Boden in einer Montagewanne

 

Ist dein Balkon bzw. deine Terrasse groß genug, kannst du das Mini-PV-Modul auch auf den Boden stellen. Dies hat den Vorteil einer wirklich unkomplizierten Befestigung und es wird nicht so sehr in das Erscheinungsbild deines Hauses eingegriffen. Allerdings ist auch hier eine ausreichende Sicherung zu gewährleisten, beispielsweise durch eine Bodenverankerung.

 

Fassade

2 Mini-PV-Anlagen an einer Hausfassade, daneben eine grüne Pflanze

 

Bei der Montage an der Fassade wird das PV-Paneel an der Hauswand befestigt. Dafür muss in die Wand gebohrt werden, wobei du aufpassen solltest, dass die Dämmung deines Hauses nicht verletzt wird.

Wenn du Mieter*in bist und das Solarpaneel an der Außenfläche deines Hauses anbringen willst, ist die Erlaubnis der Vermieter nötig. Gleiches gilt im Falle von Wohnungseigentümergemeinschaften.

 

 

Dach

Mini-PV-Anlage auf dem Dach eines Gartenhauses

 

Steht ausreichend Dachfläche zur Verfügung, kannst du selbstverständlich auch diese zur Montage deiner Mini-PV-Anlage nutzen.

Auf einem Flachdach wird das Photovoltaik-Modul auf einen Aluminiumrahmen oder einer ballastierten Wanne angebracht. Hier ist eine Verankerung bzw. ein ausreichender Ballast wichtig, um dem Wind zu trotzen.

Bei Bitumen- oder Blechdächern (etwa bei deinem Gartenhaus) kannst du deine Anlage direkt mit dem Dach verankern.

 

 

Garten

Eine Mini-PV-Anlage in einer Montagewanne im Garten

 

Analog zum Flachdach bietet sich auch zur Montage des Balkonkraftwerks im Garten die aufgeständerte oder die ballastierte Variante an. Hier solltest du darauf achten, dass das Solarpaneel nicht entwendet werden kann und dass es nicht durch zu hohes Gras beschattet wird.

Übrigens, kannst du deine Mini-PV-Anlage auch als Dach nutzen, beispielsweise für einen Fahrradunterstand.

 

Weitere Informationen zu Mini-PV-Anlagen findest du in unserem Blog.

 

Quellen: