Voraussetzungen für die Montage einer Mini-PV-Anlage

Bevor du dir eine Solarista anschaffst, solltest du, neben den rechtlichen Aspekten, auch die idealen Bedingungen für die Installation einer Mini-PV-Anlage kennen.

Wohnsituation

Die wichtigste Frage zu Beginn ist, ob du Eigentümer:in des Objekts bist, in dem du wohnst. Zwar darfst du auch als Mieter:in Mini-Solar-Module zur eigenen Stromerzeugung nutzen, davor solltest du aber unbedingt mit deinem Vermieter oder deiner Vermieterin sprechen.

  • Bist du Eigentümer:in, kannst du weiter planen. 
  • Bist du kein:e Eigentümer:in, musst du dir das Einverständnis von diesem oder dieser zur Montage deiner Mini-Photovoltaik-Anlage einholen. 

Zu beachten ist, dass du auch als Eigentümer:in die Zustimmung deiner Eigentümergemeinschaft brauchst, sofern eine solche besteht. 

Installationsort

Im nächsten Schritt ist zu überlegen, wo dein Balkonkraftwerk aufgestellt bzw. befestigt werden soll und ob die Montage an der gewünschten Stelle überhaupt möglich ist. 

Denkbar ist eine Anbringung beispielsweise:

  • am Balkon
  • an der Fassade 
  • am Schrägdach
  • im Garten 
  • auf der Terrasse
  • am Flachdach

 

Ebenfalls sollte geprüft werden, ob die Gegebenheiten genug Platz bieten, um das passende PV-System montieren zu können. Am besten den gewünschten Ort ausmessen und mit den Maßen der PV-Anlage vergleichen. Du findest sie auf dem Datenblatt zum jeweiligen Modul auf unserer Website. In der Regel sind unsere Module 1,7 m x 1 m dimensioniert. Was an welchem Anbringungsort sonst noch zu beachten ist, findest du in unserem Blog-Artikel „Montage von Mini-Photovoltaik-Anlagen“ 

Die Himmelsrichtung

Wichtig in Bezug auf Ertrag und Ersparnis ist die Ausrichtung der Solarmodule nach der Himmelsrichtung. Prüfe deshalb sorgfältig welche Möglichkeiten bei dir zur Verfügung stehen.

  • Die Ausrichtung nach Süden bringt in der Regel den maximalen Ertrag.
  • Mit der Ost- und Westausrichtung können ebenfalls sehr gute Erträge erzielt werden, insbesondere am Morgen/Vormittag bzw. Nachmittag/Abend.
  • Die Ausrichtung nach Norden ist nicht zu empfehlen.

 
Verschattung

Um sicherzustellen, dass der bestmögliche Ertrag erzielt werden kann, darf das PV-Modul nicht verschattet werden. Verschattung kann zum Beispiel durch Bäume, Sträucher, hohes Gras, Schornsteine etc. verursacht werden, deren Schatten auf die Solaranlage fällt. Je nach Himmelsrichtung sollte der Montageort zu folgenden Zeitfenstern schattenfrei bleiben: 

  • Osten: 7-13 Uhr
  • Süden: 10-16 Uhr
  • Westen: 12-19 Uhr

 
Elektrotechnische Aspekte

Nach Abklärung der zuvor genannten Gegebenheiten, müssen zuletzt die Sicherheit und die Anschlussmöglichkeiten deiner Mini-PV-Anlage betrachtet werden.

Für die Sicherheit wird eine Eignungsprüfung des vorhandenen Zählers durch eine Elektrofachkraft oder den Netzbetreiber empfohlen. Im Falle eines veralteten Zählers, wird dieser im Rahmen eines (meist kostenlosen) Zählertauschs durch einen Zweirichtungszähler ersetzt. Für die Prüfung der Sicherung sollte unbedingt die Elektrofachkraft zu Rate gezogen werden. Ist keine passende Anschlussmöglichkeit vorhanden (Wieland- oder Schuko-Steckdose), kann diese eingebaut oder ein Direktanschluss ermöglicht werden.

Wurden alle Aspekte sorgfältig geprüft, steht der Montage deiner Mini-Photovoltaik-Anlage nichts mehr im Wege. 

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Quellen: